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Der Chor

Die Hofsänger heute


Gerhard Kraus
Michael Christ
musikal. Leiter
Volker
Allendorf
1. Tenor,
Kassierer
Gerhard Kraus
1. Tenor
Mathias Wolf
1. Tenor
Stefan Zier
1. Tenor

schobel
wolf
Christoph Clemens
koch
Patrick Schobel
2. Tenor
Dieter
Schöneberger
2. Tenor
José Wolf
2. Tenor
Christoph
Clemens
1. Bass,
Schriftführer & Vizekapitän
Armin Koch
1. Bass

Ralf Marling
Jörg Esser
Ralf Marling
1. Bass,
Kapitän
Hans-J. Schneider
1. Bass
Andreas
Cretzan
2. Bass
Jörg Eßer
2. Bass
Frank Häser
2. Bass

Andreas Leuck
Michael Huth
2. Bass
Werner Stein
2. Bass
Andreas
Leuck
stellv. Chorleiter

 

 



Historische Entwicklung

Im Jahre 1926 fanden sich 20 Mitglieder aus dem Extra-Chor des Mainzer Konservatoriums zusammen und nannten sich die „Musik-Hochschul-Sänger“. Gründer und 1. Kapitän war Jakob Treichler. Er war auch verantwortlich für die ersten Texte.

Als das seriöse Institut für klassische Musik sich von der humorvollen Gesangsgruppe distanzieren wollte, änderte man den Namen in „Mainzer Hofsänger“ und behielt die Initialen „MHS“ bei.

 

1934 traten sie zum erstenmal für den Mainzer Carneval Verein „MCV“ auf und wurden so zu echten „Hofsängern“ am Hofe des Prinzen Karneval.

Die „Mainzer Hofsänger“ wurden zu einem Markenzeichen der Mainzer Fastnacht.1947 war das Geburtsjahr des unsterblichen „Sassa“.

1955, im Herrschaftsjahr des Karnevalprinzen Alexander I. arrangierte Jakob Fischer „So ein Tag, so wunderschön wie heute...“


Als Prinz Alexander I. zum närrischen Staatsbesuch der Kölner Prinzenproklamation eingeladen wurde, nahm er die „Mainzer Hofsänger“ mit. So kam es zum ersten Auftritt im Deutschen Fernsehen vor einem Kölner Publikum. Ein Jahr später sangen sie dann auch bei der ersten großen Fernsehsitzung „Mainz, wie es singt und lacht“.

In den folgenden Jahren begeisterten die „Mainzer Hofsänger“ ihre Zuhörer immer wieder aufs Neue. Die Resonanz war groß. Es kamen Anerkennungsschreiben aus allen Teilen Europas und Einladungen zu Gastspielen diesseits und jenseits der Grenzen.

So wurden die singenden Bajazze nicht nur zu einem Aushängeschild der Mainzer Fastnacht.

Eindrucksvoll ist hierbei, dass die Sängerschar bereits in den 60er Jahren Tourneen in Amerika, so wie in nahezu allen benachbarten Ländern Deutschland wie z.B. Frankreich, Niederlande, Schweiz usw. gegeben hat. Diese Tradition hat bis heute Bestand und mittlerweile gibt es wohl kaum einen Kontinent, auf dem die Hofsänger noch nicht gesungen haben.

Natürlich beschränken sich die Auftritte nicht nur auf das Ausland. Gerade auch hier in Deutschland haben die Mainzer Hofsänger immer wieder ihre Zuhörerschaft vergrößern können und Anhänger in allen Teilen Deutschlands gefunden.

Im Laufe der Zeit wuchsen daraus Freundschaften zu vielen nahnamhaften Persönlichkeiten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens.

Hierzu gehören Altbundeskanzler Willy Brandt, der bei einem Auftritt im Palais Schaumburg in den Freundeskreis aufgenommen werden konnte, genauso wie Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker, der bei einer Darbietung in der Kupferberg Kellerei von dem Können der Sänger beeindruckt war.

Seit nunmehr 10 Jahren haben die Hofsänger zu ihrem traditionellen Programm, also der Fastnachtskampagne und der weltlichen Konzerte, eine weitere Bastion erobert. Nämlich die der Kirchenkonzerte. Mit wachsender Begeisterung wurde das Repertoire immer weiter ausgebaut und namhafte Kirchen wie z.B. der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtnisdom, die Kathedrale von Palma de Mallorca, der Dom zu Speyer, Mainz, Magdeburg und Halberstadt, um nur einige zu nennen, mit Konzerten besungen.


Ehrung der Stadt Mainz

Viele Menschen denken „Die Mainzer Hofsänger“ könnten sich nur mit Fastnachtsorden schmücken. Tatsächlich können sie zahlreiche Auszeichnungen unterschiedlichster Art vorweisen. Besonders Stolz ist man auf die Ehrung der Stadt Mainz, die mittlerweile an kulturellem Wert nicht mehr zu überbieten ist.

1959 „Goldene Plakette der Stadt Mainz“, Oberbürgermeister Jockel Fuchs

1976 „Rheingold-Plakette in Silber“ der Stadt Mainz, Oberbürgermeister Jockel Fuchs

1976 „Dom Plakette“ der Stadt Mainz, Oberbürgermeister Jockel Fuchs

1977 „Gutenberg-Plakette“ der Stadt Mainz, Oberbürgermeister Jockel Fuchs

1982 „Peter-Cornelius-Plakette“ des Landes Rheinland Pfalz, Kultusminister Dr. Georg Gölter

1996 „Rheingold Plakette in Gold“ der Stadt Mainz, Oberbürgermeister H.H. Weyel.

 

 

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